Bestattungshaus Hellmann heißt neuen Bestattermeister willkommen

Das Foto zeigt Bestattermeister und Geschäftsführer Sascha Bovensmann (links) sowie Bestattermeister Frederic Schulte (rechts) mit seiner Bestattermeister-Urkunde.

Die seltene Fortbildung zum Bestattermeister hat Frederic Schulte erfolgreich bestanden. Seit dem Sommer verstärkt er das Team des Bestattungshauses Hellmann und ist neben Sascha Bovensmann somit der zweite Bestattermeister bei dem Traditionsunternehmen.

Das sei noch eine Seltenheit, erzählt Frederic Schulte. Denn die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft und die Meisterprüfung gibt es erst seit etwa 15 Jahren. Bestatter dürfe sich nach wie vor jeder nennen. „Das ist kein geschützter Beruf.“ Mit seinen 26 Jahren ist diese Berufswahl eher ungewöhnlich. Frederic Schulte kommt jedoch selbst aus einer Bestatter-Familie, so dass ihm dieser Beruf quasi in die Wiege gelegt wurde. Da auch sein Vater seit einigen Jahren für das Bestattungshaus Hellmann arbeitet, lag es für ihn nahe, denselben Weg zu gehen.

Dabei gibt es viel Nützliches in der Ausbildung zu lernen, erzählt Schulte. Von rechtlichen Fragen über psychologische Aspekte bis hin zur Betriebsführung. „Das ist ein großes Wissen, das man für den Beruf braucht“, findet Schulte. „Und gerade im Umgang mit Trauernden ist natürlich auch immer Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen gefragt.“ Zusätzlich ist Frederic Schulte ausgebildeter Thanatopraktiker (Einbalsamierer), wovon es in Deutschland nur wenige gibt. „Zwar muss nicht jeder Verstorbene thanatopraktisch versorgt werden, aber wir sind froh, dass wir Angehörigen diese Versorgung nun auf Wunsch anbieten können“, erklärt Bestattermeister und Inhaber Sascha Bovensmann.

Beim Umgang mit Menschen kommen Frederic Schulte auch seine Nebentätigkeiten als stellvertretender Leiter und Ausbilder beim Jugendrotkreuz sowie sein Engagement als Rettungssanitäter zugute.

Doch was gibt ihm dieser Beruf, den sich viele nicht vorstellen können – nicht zuletzt, weil der Bestatter sich nicht nur um die Organisation der Beerdigung, sondern auch um die Überführung, die hygienische Versorgung, das Ankleiden und Einbetten von Verstorbenen kümmert? „Mir ist es wichtig, Menschen in einer Ausnahmesituation helfen zu können“, erklärt Frederic Schulte. Er könne ihnen eine Last von den Schultern nehmen, denn „sie haben nach dem Tod eines Angehörigen viele Dinge im Kopf, nur nicht Formalitäten.“

Das Bestattungshaus Hellmann beschäftigt auch zwei Auszubildende zur Bestattungsfachkraft. Interessierte Bewerber für das Ausbildungsjahr 2019 finden unter www.bestatter-hellmann.de/karriere mehr Informationen.